Lernprozesse sind schnelle Abfolgen von komplexen Teilleistungen, die das Aufnehmen, Verarbeiten und Speichern von Information im Gehirn ermöglichen. Die Hand-Augen-Koordination, die Form-Grundwahrnehmung, das Raumbewusstsein, die Fähigkeit zum Klassifizieren, die selektive Aufmerksamkeit sind einige Beispiele für Teilleistungen, die Lernprozesse überhaupt erst möglich machen. Stehen sie dem Schüler, Jugendlichen oder Erwachsenen gar nicht oder in einem zu geringen Ausmass zur Verfügung, kann es früher oder später zu Lernschwierigkeiten kommen. Das auf kinesiologischen Erkenntnissen basierende Lernkonzept «KLIPP und KLAR» kann hier grossartige Dienste leisten, um solche sehr individuellen Mankos auszugleichen. Wir haben viele Jahre Erfahrung mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ihre Lernfähigkeit markant zu verbessern.

Brigitte Haberda entwickelte ein cleveres Analyseverfahren, das auf informelle Tests aufbaut und darüber Aufschluss gibt, welche Teilleistungen dem Schüler, Jugendlichen oder Erwachsenen zur Verfügung stehen und in welchen Bereichen Defizite herrschen. Aufgrund dieser Bestandesaufnahme kann für jede Person eine individuelle Lernstrategie entwickelt und ein langfristiges Förderprogramm zusammengestellt werden, das nachhaltig wirkt.

Damit die Bedeutung der verschiedenen Teilleistungen für das Lernen und damit der Erfolg des Lernkonzepts besser verstanden werden kann, gehen wir auf einige dieser Teilleistungen im Folgenden kurz ein und verweisen auf ihren Einfluss auf verschiedene Lernprozesse:

Augenfolgebewegung    Sowohl für das Lesen lernen als auch später für das sinnerfassende Lesen ist die freie Verfügbarkeit der Augenfolgebewegung eine grundsätzliche Voraussetzung. Steht diese Teilleistung nicht oder nur bedingt zur Verfügung, wird das Lesen als sehr anstrengend empfunden. Es dürfte schnell klar sein, wie wichtig diese Teilleistung für jeden Lernerfolg ist.

Fixieren    Das Fixieren ist eine ebenso wesentliche Voraussetzung für das Lesen. Mit den Augen werden die Buchstaben, Silben oder Wörter der Reihe nach festgehalten und aufgenommen. Bekundet eine Person mit dem Fixieren Mühe, so gleiten die Augen immer wieder weg und der Lesevorgang muss neu begonnen werden. Diese Schwierigkeiten können im senkrechten wie im waagrechten Fixieren bestehen und können auch beim Addieren zu Fehlerquellen führen.

Bewegungsrichtungen    Zum Schreiben müssen beide Bewegungsrichtungen, sowohl die im Uhrzeigersinn als auch die gegen den Uhrzeigersinn, frei verfügbar sein. Ist eine der beiden Bewegungsrichtungen blockiert, so zeigt sich das nicht nur in einer schlechten Schrift, sondern auch im Verwechseln von Buchstaben.

Aufgrund der Erkenntnisse dieser Bestandesaufnahme wird nun als Sofortmassnahme für jede Person eine individuelle Lernstrategie entwickelt, die bei uns auch kinesiologische Aspekte und Methoden umfasst. Darauf abgestimmt werden die entsprechenden Lerntechniken ausgewählt. Die persönliche Lernstrategie ermöglicht es, Fähigkeiten optimal zu nutzen. Parallel zur Soforthilfe wird ein individuelles Förderprogramm zusammengestellt, das nach Priorität sortiert die Teilleistungen behandelt, welche mangelhaft oder gar nicht zur Verfügung stehen. Dieses Lernkonzept ist für alle gedacht, die besser und einfacher lernen können möchten. Es bringt auf spielerische Weise die Freude am Lernen zurück. Das Lernkonzept «KLIPP und KLAR» bezieht ausnahmslos alle schulischen Fächer mit ein.

Das Lernkonzept «KLIPP und KLAR» wurde nicht durch uns erfunden, aber wir halten es für sehr geeignet Lernschwächen gezielt zu beheben. Da wir spezifische kinesiologische Programme (z.B. LEAP®, NEK etc.) in die Anwendung des Lernkonzepts einfliessen lassen können, erzielen wir raschere Resultate als andere Trainer, da wir die betreffenden Gehirnareale präzise dank unserer kinesiologischen Befähigung ansteuern und ausbalancieren können.

Das Lernkonzept «KLIPP und KLAR» ist als alleiniges Therapieverfahren nicht Krankenkassen anerkannt.